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Plant ihr ein verlängertes Wochenende in der Tatra? Die Tatra bietet Ausblicke, an denen man sich kaum sattsehen kann, und manchmal scheint die Zeit hier einfach stillzustehen. Sie ist auch ideal für einen kürzeren Urlaub, bei dem ihr viele schöne Erlebnisse sammeln und beeindruckende Panoramen genießen könnt. Vor euch liegt ein verlängertes Wochenende voller Bergwanderungen, bei denen ihr neue Energie tankt und wunderschöne Orte entdeckt. Schauen wir uns also an, wie ihr 4 Tage in der Tatra optimal nutzen könnt.
Wie reist man bequem durch die Tatra – auch ohne Auto?
Viele Menschen reisen mit dem Auto in die Tatra, doch auch ohne eigenen Wagen seid ihr bestens unterwegs. Wenn ihr euch für eine andere Anreise entschieden habt und kein Auto zur Verfügung steht, könnt ihr euch in der Region bequem mit der Tatra-Elektrischen Eisenbahn (TEŽ) fortbewegen. Sie verkehrt von Štrbské pleso bis nach Tatranská Lomnica und beginnt bereits in Poprad. So erreicht ihr regelmäßig, schnell und komfortabel die wichtigsten Orte. Ihr müsst euch also keine Sorgen machen, dass ihr bei euren Transfers unter Zeitdruck geratet.

Tag 1: Wasserfall Skok
Am Anreisetag in die Hohe Tatra bietet es sich an, mit etwas Leichterem zu beginnen, das trotzdem mit schönen Ausblicken begeistert. Ein Besuch am Štrbské pleso ist dafür ideal, denn eindrucksvolle Panoramen sind hier nicht weit entfernt und ihr könnt euren ersten Tag entspannt nutzen. Štrbské pleso erreicht ihr mit dem Auto oder mit der bereits erwähnten TEŽ bis in die Gemeinde Štrba und von dort weiter mit der Zahnradbahn nach Štrbské pleso. Bei der Anreise mit dem Auto solltet ihr mit Parkgebühren rechnen.

Štrbské pleso ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen in mehrere Täler und auf hohe Gipfel. Wenn ihr weniger Zeit habt und das Sommerwetter warm ist, bietet sich eine Wanderung zum Wasserfall Skok an, der auf 1.789 m ü. M. liegt. Es ist eine leichte Tour, die euch mit dem Anblick des 25 Meter hohen Wasserfalls und einer angenehmen Abkühlung belohnt.
Die Wanderung beginnt am Štrbské pleso (1.350 m ü. M.) und folgt der gelben Markierung in Richtung des ruhigen Mlynická dolina. Der Wasserfall Skok ist in den Frühlingsmonaten am wasserreichsten, doch auch im Sommer ist sein Wasserfluss noch beeindruckend. Seine wichtigste Wasserquelle ist Pleso nad Skokom, und zugleich gehört er zu den vier größten Wasserfällen der Tatra. Rund um den Wasserfall gibt es genügend Platz für eine Pause und zum Genießen der Natur. Der Rückweg nach Štrbské pleso führt auf derselben gelb markierten Route.
- Die Strecke ist nicht anspruchsvoll und führt durch einen angenehmen Wald.
- Der Aufstieg dauert knapp 2 Stunden.
- Die Route überwindet 439 Höhenmeter.

Nach der Rückkehr gibt es rund um Štrbské pleso zahlreiche Restaurants, in denen ihr neue Energie tanken könnt. Alternativ könnt ihr mit Aussicht in der Chata pod Soliskom essen, die per Seilbahn erreichbar ist. So lässt sich das Abendessen mit einem herrlichen Blick über das gesamte Tal verbinden. Die Seilbahn bringt euch von Štrbské Pleso hinauf nach Solisko.
Den Blick auf Štrbské pleso und die umliegenden Gipfel könnt ihr auch vom Aussichtsturm Tatras Tower genießen. Er ist bis zu 53 Meter hoch und barrierefrei zugänglich. Damit bietet Štrbské pleso zahlreiche Möglichkeiten für ganz unterschiedliche Besucher.

Wenn ihr genügend Zeit und Kondition habt und das Wetter passt, oder ihr diese Tour an einem anderen Tag unterbringen möchtet, könnt ihr weiter durch das Tal zur Bystrá lávka (2.300 m ü. M.) wandern und anschließend durch das Furkotská dolina an der Chata pod Soliskom (1.840 m ü. M.) vorbeigehen. Dort könnt ihr eine Pause einlegen und euch stärken. Anschließend könnt ihr zu Fuß nach Štrbské Pleso zurückkehren oder mit der Seilbahn ins Tal fahren.
Tag 2: Von Hrebienok zur Zbojnícka chata und zu den Bergseen
Am zweiten Tag geht es in eines der schönsten Täler der Tatra – die Veľká Studená dolina. Der Name dieses Tals leitet sich vom Studený potok ab, der durch den Zusammenfluss des Malý Studený potok und des Veľký Studený potok entsteht. Gleichzeitig ist es das Tal mit der größten Anzahl an Bergseen in der gesamten Tatra – insgesamt sind es 26. Die Zbojnícka chata liegt auf 1.960 m ü. M. und bietet schöne Ausblicke auf die umliegenden Grate und Seen. Außerdem könnt ihr euch dort stärken und neue Energie tanken.

Ausgangspunkt der Tour ist Starý Smokovec. Von dort erreicht ihr Hrebienok auf der gelb markierten Route in etwa 45 Minuten. Wenn ihr Zeit sparen und lieber länger auf der Hütte entspannen möchtet, könnt ihr auch die Standseilbahn von Starý Smokovec nach Hrebienok nehmen.
Nach der Auffahrt oder dem Aufstieg führt die Route von Hrebienok auf der roten Markierung in etwa 20 Minuten zur Starolesnianska Poľana (1.285 m ü. M.). Dort teilt sich der Weg und ihr wechselt auf die blaue Markierung, die bis zur Zbojnícka chata führt. Der Aufstieg dauert etwa 2,5 Stunden und verläuft auf einem typischen Tatra-Wanderweg, auf dem ihr weitere 675 Höhenmeter überwindet. Bereits am Anfang könnt ihr auf der rechten Seite den schönen Veverkov vodopád sehen.

Die Route führt auch entlang des bereits erwähnten Studený potok und über eine kleine Brücke direkt über den Bach. Dort beginnt der steilere Abschnitt der Wanderung. Die Hütte ist dann nicht mehr weit entfernt, und auf dem Weg dorthin seht ihr zunächst das hochgelegene Vareškové pleso und später Dlhé pleso. Direkt hinter der Hütte liegt das schöne Sesterské pleso. Etwas weiter auf der gelben Markierung erreicht ihr Starolesnianske pleso, während euch die blaue Route zu Nižné, Prostredné und Vyšné pleso führt. Der Rückweg verläuft auf derselben Strecke. Wenn ihr ein Rückfahrticket für die Standseilbahn nach Hrebienok gekauft habt, könnt ihr euren Beinen am Ende des Tages etwas Erholung gönnen.
Tag 3: Východná Vysoká über Sliezsky dom
Der dritte Tag unserer Tour gehört einem der schönsten Gipfel der Tatra. Východná Vysoká (2.429 m ü. M.) zählt zu den Gipfeln mit besonders eindrucksvoller Rundumsicht und bietet eines der schönsten Panoramen der gesamten Tatra. Euch erwartet ein anspruchsvollerer Aufstieg über steiniges Gelände und Passagen mit Ketten, doch dafür werdet ihr mit großartigen Ausblicken belohnt. Diese Tour ist ein echtes Hochgebirgserlebnis, deshalb solltet ihr früh am Morgen aufbrechen.

Der beliebteste Ausgangspunkt ist Tatranská Polianka (1.005 m ü. M.), das ihr sowohl mit dem Auto als auch mit der TEŽ erreichen könnt. Von dort beginnt der Aufstieg zum Sliezsky dom auf der grünen Markierung. Alternativ könnt ihr auch der Asphaltstraße folgen, doch die Wanderung entlang des Velický potok ist meist deutlich angenehmer. Am Sliezsky dom könnt ihr eure Wasser- und Essensvorräte auffüllen, damit ihr bis zum Gipfel gut versorgt seid.
- Der Weg zum Sliezsky dom dauert etwa 2,5 Stunden.
- Die Strecke überwindet 676 Höhenmeter.
Die Route führt weiter am Velické pleso und am Velický vodopád vorbei unterhalb von Večný dážď. In diesem Abschnitt öffnen sich unter euch bereits schöne Ausblicke auf die Velická dolina und den See. Beim Aufstieg entlang des Wasserfalls erreicht ihr einen schönen Aussichtspunkt und wandert anschließend durch den ersten felsigen Abschnitt, die sogenannte Kvetnica. Hier kommt ihr auch an einem weiteren Bergsee vorbei – dem Kvetnicové pleso.

Danach steigt der Weg weiter an und führt am Dlhé pleso vorbei. Dahinter beginnt der abschließende, technisch anspruchsvollere Aufstieg mit Ketten zum Poľský hrebeň (2.199 m ü. M.). Von dort geht es direkt weiter auf den Gipfel der Východná Vysoká, erneut mit mehreren durch Ketten gesicherten Passagen. Der Gipfel belohnt euch jedoch mit einem unvergesslichen Panorama, das den Aufstieg mehr als wert ist.
- Der gesamte Aufstieg ist 8,1 km lang, hat 1.420 Höhenmeter und dauert etwa 5 Stunden.
- Der Rückweg führt über denselben Pfad, und auch beim Abstieg ist Vorsicht geboten.
- Der Abstieg dauert etwa 3 Stunden und 15 Minuten.

Wer zügig unterwegs ist und anspruchsvolle Wanderungen nicht scheut, kann vom Poľský hrebeň über Prielom zur Zbojnícka chata absteigen und die Route als Rundtour mit Ziel in Starý Smokovec, Tatranská Lesná oder Tatranská Lomnica gestalten.
Tag 4: Skalnaté pleso und Wellness zum Abschluss
Der vierte und letzte Tag kann deutlich entspannter verlaufen. Für schöne Aussichten geht es zum Skalnaté pleso (1.786 m ü. M.), das auch mit der Seilbahn von Tatranská Lomnica erreichbar ist. Zunächst bringt euch eine 6er-Sesselbahn zur Mittelstation Štart. Von dort geht es mit einer modernen 15er-Gondel weiter zum Skalnaté pleso. Ausführliche Informationen findet ihr in unserem Sommerguide zu den Seilbahnen in der Hohen Tatra.

Rund um den See könnt ihr auf der grünen Markierung eine schöne Runde unternehmen und dabei Ausblicke auf den See und die umliegenden Gipfel genießen, darunter auch den Lomnický štít. Nur ein kurzes Stück vom See entfernt befindet sich das meteorologische und astronomische Observatorium Skalnaté Pleso. Für eine Stärkung könnt ihr das Restaurant Skalnaté Pleso oder die nahe gelegene Skalnatá chata besuchen. So kann der letzte Tag ganz entspannt sein und trotzdem jede Menge schöne Ausblicke bieten.
Nach mehreren Tagen auf den Wanderwegen der Tatra bietet es sich an, den letzten Nachmittag vor der Abreise zur Erholung zu nutzen und dem Körper etwas Ruhe zu gönnen. Nach den anspruchsvollen Tagen könnt ihr in den Wellnessbereichen von Tatralandia oder Bešeňová entspannen. Dort erwarten euch Whirlpools, Saunen und Thermalbecken. Die ruhige Atmosphäre und das angenehm warme Wasser helfen dabei, müde Muskeln zu lockern, und sorgen für den perfekten Abschluss eines verlängerten Wochenendes im höchsten Gebirge der Slowakei.
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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit MTHIKER.sk.
Diese Übersetzung wurde für euch vom Gopass AI Translator erstellt.
